Contipark auf Wachstumskurs

Eigentum verpflichtet, so lautete der Grundsatz von Contipark-Geschäftsführer Dieter Luchterhand. Und auf dieser Basis entwickelte sich Contipark in den letzten 50 Jahren zum Branchenführer. Contipark ist dabei nicht nur am Erwerb einzelner Parkeinrichtungen gelegen, sondern strebt die Übernahme größerer Einheiten an.

Eine schlaue Investition

Begonnen hatte alles vor fast 40 Jahren mit der Übernahme von sieben Parkeinrichtungen von Shell zum 1. Januar 1979. Der Vertrag wurde 1978 mit der Deutap, der Deutschen Gesellschaft für Tankstellen- und Parkhausinteressen mbH, einem Tochterunternehmen des Shellkonzerns geschlossen. Eine weise Investition in die Zukunft, denn noch heute befinden sich drei Objekte mit insgesamt etwa 1.400 Stellplätzen im Eigentumsportfolio, die Parkhäuser Bendemann– und Gruppelostraße in Düsseldorf und das Parkhaus Hindenburgstraße in Essen.

SHELL Parkhaus

 

Neue Prestige-Objekte

1990 war nicht nur das Jahr der Deutschen Einheit und des Gewinns der Fußballweltmeisterschaft, sondern auch das der Übernahme von weiteren Parkeinrichtungen großer Mineralölkonzerne. Dabei wurden 15 Parkeinrichtungen der Deutschen Fina GmbH, heute Total Deutschland GmbH, und 26 Parkeinrichtungen der Deutschen BP Aktiengesellschaft übernommen. Auch dieser Kauf war eine gut angelegte Investition in die Zukunft. Noch heute bewirtschaftet Contipark 25 Parkeinrichtungen der damaligen Akquisitionen mit mehr als 7.500 Stellplätzen, darunter das bekannte Parkhaus „Hamburger Meile“ – heute mit einer tollen Beachbar auf dem Dach – und die Tiefgarage im Herzen Münchens „Am Stachus“.

Nach dem erfolgreichen Joint Venture mit der Deutschen Bahn 2005 traute sich Contipark auch weiter größere Übernahmen zu – man hatte ja einen deutlichen Know-how-Zuwachs erreicht, die Betriebsorganisation deutlich optimiert. Deshalb ging der Erwerb der Parkhaus Südwest GmbH mit 29 Parkeinheiten sehr routiniert und vor allem schnell über die Bühne. Am 18. April 2008 wurde das Unternehmen an Contipark rechtswirksam veräußert und zum 1. Juli des gleichen Jahres waren alle Einrichtungen in die bestehende Organisation integriert, darunter auch das Parkhaus am Klinikum Dortmund und am Braunschweiger Eiermarkt. Auch in diesem Fall hat Contipark langfristig geplant: 21 Parkeinrichtungen mit insgesamt 5.590 Stellplätzen sind noch immer im Bestand. Damals wurde von Contipark auch die Zentralwerkstatt in Herford mit übernommen, die noch heute die technischen Anlagen repariert.

Über Deutschlands Grenzen hinaus

Natürlich ist Contipark nicht nur in Deutschland aktiv, auch in Österreich hat es größere Übernahmen gegeben. Im Jahr 2006 wurde die ÖPARK Garagen-GmbH mit insgesamt 13 Parkgaragen in Wien erworben, darunter auch die Kärntner-Ring– und Karlsplatzgaragen, die noch heute von Contipark betrieben werden. Im Dezember 2007 folgte der Erwerb der Vinci Austria GmbH mit fünf Parkeinrichtungen. Am 1. Januar 2008 wurden die Garagen in das Portfolio von Contipark übernommen und alle fünf Objekte mit mehr als 1.500 Stellplätzen stehen den Contipark-Kunden noch heute zur Verfügung.