Contiparks Strategie für klimafreundlichen Umweltschutz

Umwelt schützen, umweltbewusst handeln – für Contipark eine tägliche Maxime. Deshalb beteiligt sich das Unternehmen an Projekten zur Entwicklung zukunftsfähiger, umweltfreundlicher Systeme im Bereich „Elektromobilität“.

Das Thema „E-Mobility“, das Nutzen von Elektrofahrzeugen, ist in aller Munde

Was vor wenigen Jahren noch wie ein Traum klang, ist etwa in Norwegen längst Wirklichkeit geworden. Ein Viertel aller Neuzulassungen dort sind Elektrofahrzeuge. Ab 2025 müssen alle neu zugelassenen privaten Pkw, Busse und Leichtwagen „Nullemissionsfahrzeuge“ sein. Der Verbrennungsmotor ist damit faktisch verboten. Auch in Deutschland ist das Thema „Elektromobilität“ auf dem Vormarsch, wenn auch weitaus langsamer als erwartet. Die bisherige Zahl von etwa 26.000 Autos mit reinem E-Antrieb soll kontinuierlich ausgebaut werden. So wird auch der Bedarf an E-Ladesäulen im öffentlichen Raum weiter zunehmen.

Laut einer Studie des Instituts für Verkehrsforschung legen die E-Fahrzeuge im Schnitt 43 Kilometer pro Fahrt zurück, das macht im Jahr 10.300 Kilometer gefahren – Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren 15.400 Kilometer. Die Käufer sind gebildet, mit höherem Einkommen und im Schnitt 51 Jahre alt. 22 Prozent der Käufer leben in größeren Städten.

Contipark stellt sich der großen Herausforderung „Elektromobilität“

Bereits im Jahr 2009 engagiert sich Contipark für das bundesweit erste Förderprojekt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur „BeMobility – Berlin elektromobil“ (innovative Mobilitätslösungen der Zukunft!) ebenso wie für „Berlin Elektromobil 2.0“, deren Ziel es ist, das E-Carsharing voranzubringen und als festen Bestandteil der Mobilität zu etablieren.

Seit 2009 unterstützt Contipark zudem im Rahmen des Projektes „MINI E Berlin powered by Vattenfall“ den Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Dafür stellt Contipark in mehreren Berliner Parkeinrichtungen reservierte Stellplätze für Elektrofahrzeuge zur Verfügung, an denen Vattenfall frei zugängliche Stromladesäulen betreibt. In der ersten Pilotphase 2009 erprobte Contipark selbst eines der 50 Testfahrzeuge der MINI E-Flotte. Ein richtungsweisender Praxistest zur Gewinnung wichtiger Erkenntnisse zur Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge und Stromtankstellen.

Im Rahmen des Projektes BeMobility berücksichtigte Contipark bei der Entwicklung von Karten- und Kundenbindungssystemen die Bedürfnisse der E-Mobilität: Fahrer der Elektro-Minis können mit nur einer Karte gleichzeitig parken und die Ladesäule für den Tankvorgang öffnen.

Ziel: Den Rückgang an CO2-Ausstoß fördern

Durch die Beteiligung an mehreren Projekten zur Elektromobilität kann Contipark die angestrebten eigenen Unternehmensziele zur CO2-Reduktion direkt umsetzen! Contipark bietet durch die Bereitstellung von Parkraum und Ladeplätzen einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Versorgung mit Stromtankstellen.

Die erste unternehmenseigene Ladesäule wurde 2013 in der Berliner Tiefgarage „Neues Kranzler Eck“ eingerichtet. Bei dem Betrieb der Stromtankstellen legt Contipark besonderen Wert auf die nachweisliche Stromversorgung aus regenerativen Energiequellen. Bis Ende 2016 stellte Contipark bundesweit bereits über 80 Ladepunkte für Elektro-Fahrzeuge in seinen Parkhäusern zur Verfügung.

„Unser Engagement für einen nachhaltigen und klimafreundlichen Umweltschutz, ist für uns eine unternehmerische Richtungsentscheidung, die wir auch weiterhin forcieren werden“, so bringt es Contipark-Geschäftsführer Michael Kesseler auf den Punkt.

Contipark integriert „Elektromobilität“ und sieht diese als technische Herausforderung. Es gibt noch viele Fragen zu klären: Wie verändern sich zukünftig Parken und Tanken? Wo laden die Nutzer zukünftig ihre Fahrzeuge? Bei derzeit rund 45 Millionen Fahrzeugen in Deutschland und dem Ziel von rund einer Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 muss die Bedarfslage geklärt werden. Contipark will hier nachfrage-, bedarfs- und zukunftsorientiert arbeiten.

Titelbild: Manuel Frauendorf Fotografie